Wir waren in Afrika zwei Monate unterwegs und haben unsere Reise in Johannesburg gestartet und beendet. Somit waren wir am Anfang sowie auch am Ende in diesem wunderschönen Land. Wer gut und günstig Essen möchte, ist dort definitiv am richtigen Ort. Auch die Weine können wir sehr empfehlen.

Im Gegensatz zu Botswana ist Südafrika sehr einfach zu bereisen. Die Strassen sind meist in gutem Zustand und asphaltiert. Zudem kann man die Campingplätze in den Nationalparks über eine Seite online buchen.

In den Grossstädten wie Johannesburg oder Kapstadt sollte man sich vor allem nachts in Acht nehmen. Besser mit dem Auto oder Taxi auch kurze Strecken zurücklegen. In Johannesburg warnten sie uns sogar tagsüber davor, zu Fuss unterwegs zu sein.

Wer mehr von unserer Zeit in Südafrika wissen möchte, kann sich gerne den Blog durchlesen.

Hier nun unsere Tips und Einschätzungen:

Gute Lebensmittelläden: Checkers, Pick’n’Pay, Spar, Woolworths
Benzinkosten: ZAR 17.-/Liter (EUR 1.-/CHF 1.16)

Unser Rating für die Nationalparks
NationalparkRatingBeschreibung
Krüger5Der Krüger hat unsere Erwartungen übertroffen. Wir gingen davon aus, dass es sich recht zoomässig anfühlen würde, dort rumzufahren, aber wir empfanden dies definitiv nicht so. Es gibt etliche Strassen (geteert und ungeteert), die man fahren kann und so wird es nie langweilig. Wir hatten unzählige wunderschöne Tierbegegnungen. Die Campingplätze haben alle einen super Standard, saubere Ablutions (Dusche/WC), einen Shop, ein Restaurant und eine Tankstelle. Ein Nachteil ist lediglich, dass der Park sich im Malariagebiet befindet.
Kgalagadi Transfrontier Park (KTP)4Recht grosser Park, jedoch kann man nur wenige Strassen fahren. Die anderen sind nicht erlaubt für Privatfahrzeuge. Der Park der Grosskatzen, allerdings braucht man wie immer Glück, um welche zu sehen. Wir sahen an zwei Tagen Geparden, was sehr eindrücklich war, vor allem weil die einen gerade einen Springbock verspeist hatten und das direkt an der Strasse. Mata-Mata ist das einfachste, aber gleichzeitig für uns schönste Camp. Nicht so überlaufen und mit mehr Privatsphäre als bei Nossob und Twee Rivieren.
Augrabies Falls3Schöne Schlucht mit den Augrabies Falls. Wir waren im Dezember dort und der Fluss führte nicht so viel Wasser, weshalb er sonst wohl eindrücklicher sein könnte. Man kann entlang des Canyons wunderbar über einen Holzsteg laufen und es gibt verschiedene Aussichtsplattformen. Des Weiteren kann man sogar einen Game Drive machen, wo man durch eine herrliche Mondlandschaft fährt und doch das eine oder andere Tier beobachten kann.
Mokala 4Unsere Erwartungen waren recht tief, weshalb wir positiv überrascht wurden. Ein sehr schöner Park mit super Strassen und der besten Ausschilderung bisher, die wir in anderen Nationalparks vermisst hatten. Es gibt unglaublich viele Antilopenarten, Giraffen, Nashörner, Büffel etc. Grosskatzen gibt es nicht. Der Motswedi Campground war sehr schön mit dem davor gelegenen Wasserloch. Definitiv ein kleiner Geheimtipp.
Golden Gate Highland3Schöne Berglandschaft, wo man auch wandern kann. Wenn man in Südafrika die Berge geniessen möchte, ist man hier richtig. Ein paar wenige Tiere wie Gnus und Affen kann man mit Glück erspähen.
Drakensberge4Es ist kein Nationalpark, aber eine wunderschöne und eindrückliche Bergkette, welche sich auf fast 1'000km Länge hinzieht. Die Berggipfel ähneln Sperrspitzen und sind bis zu 3'482m hoch. Auf jeden Fall ein Stop wert, wenn man daran vorbeikommt und ansonsten sollte man einen einplanen 😉 Gut für Wanderungen in dieser schönen Umgebung.

Unser Rating für die Campingplätze
WoCamp/GPSWo gebuchtKosten/Nacht in ZARRatingBemerkungen
Krüger NationalparkBerg-en-Dal Rest Camp

-25.426265, 30.843198
www.sanparks.org316.35
plus Conservation fee: 662.-
Total 978.35*
4Man kann sich den Spot selber aussuchen. Gibt keine Nummerierungen oder Zuweisungen. Saubere Ablutions. Es gibt einen Rhino Trail, allerdings haben wir keine gesehen.
Krüger NationalparkCrocodile Bridge Rest Camp

-25.358922, 31.892623
www.sanparks.org316.35
plus Conservation fee: 662.-
Total 978.35*
3Eher kleinerer Campingplatz, wo man sich den Spot selber aussuchen. Gibt keine Nummerierungen oder Zuweisungen. Saubere Ablutions.
Krüger NationalparkLower Sabie Rest Camp

-25.120192, 31.916749
www.sanparks.org316.35
plus Conservation fee: 662.-
Total 978.35*
5Eher kleinere Spots, aber dafür mit klaren Markierungen.
Schöne Terrasse mit Blick auf den Fluss Sabie, wo man Nilpferde beobachten kann und den Sonnenaufgang sieht.
Krüger NationalparkSatara Rest Camp

-24.3937, 31.777559
www.sanparks.org316.35
plus Conservation fee: 662.-
Total 978.35*
4Man kann sich den Spot selber aussuchen. Gibt keine Nummerierungen oder Zuweisungen. Saubere Ablutions. In der Umgebung sahen wir Löwen und Leoparden.
Krüger NationalparkLetaba Rest Camp

-23.855358, 31.578322
www.sanparks.org316.35
plus Conservation fee: 662.-
Total 978.35*
3Für unser war dieses Camp nicht besonders. Da gibt es definitiv schönere im Krüger.
Krüger NationalparkPunda Maria Rest Camp

-22.692362, 31.01649
www.sanparks.org273.60
plus Conservation fee: 662.-
Total 935.60*
4Wasserloch direkt beim Campground, wo viele Tiere (Büffel, Elefanten etc.) bei Dämmerung vorbeikommen. Ansonsten eher einfacher Campingplatz.
Kgalagadi Transfrontier Park (KTP)Mata-Mata Rest Camp

-25.765747, 19.999676
www.sanparks.org336.30
plus Conservation fee: 712.-
Total 1'0468.30*
4Top Preis-Leistungsverhältnis mit sauberem Ablution. Wasserloch mit einer Aussichtsplattform direkt beim Camp. Man kann sich den Spot selber aussuchen.
Liegt direkt an der Grenze zu Namibia.
Kgalagadi Transfrontier Park (KTP)Nossob Rest Camp

-25.422425, 20.596398
www.sanparks.org336.30
plus Conservation fee: 712.-
Total 1'0468.30*
3Nicht so viele Schattenplätze und eher Nahe neben einander, weshalb die Privatsphäre eingeschränkt war. Wasserloch bei der Rezeption mit überdachter Aussichtsplattform.
Kgalagadi Transfrontier Park (KTP)Twee Rivieren Rest Camp

-26.474229, 20.612456
www.sanparks.org336.30
plus Conservation fee: 712.-
Total 1'0468.30*
2Ebenfalls wenige Schattenplätze und nahe nebeneinander. Es hat eine Waschmaschine/Trockner, was für uns super war.
Ist man von Namibia her eingereist, muss man hier noch für Südafrika den "Stempel" holen. In Mata Mata ist dies nicht möglich.
Augrabies Falls NationalparkAugrabies Rest Camp

-28.592686, 20.336789
www.sanparks.org249.85
plus Conservation fee: 420.-
Total 669.85*
3Sehr nah zu den Wasserfällen, die man auf einem schönen Steg zu Fuss von oben erkunden kann. Achtung: Affen auf dem Campingplatz, die nicht gerade scheu sind und auch einfach das Essen klauen, wenn man sich kurz umdreht.
Mokala NationalparkMotswedi Camp Site

-29.153854, 24.341826
www.sanparks.org436.05
plus Conservation fee: 356.-
Total 792.05*
4Es sind nur sechs Campingplätze mit jeweils eigenem WC, eigener Dusche und Küche (inkl. Kühlschrank und Eisfach). Die Plätze sind recht nahe nebeneinander. Wasserloch direkt beim Camp, wo viele Tiere vorbeischauen.
Golden Gate Highland NationalparkGlen Reenen Rest Camp

-28.506907, 28.619335
www.sanparks.org264.10
plus Conservation fee: 420.-
Total 684.10*
1Das einzig schöne war die Aussicht auf die Berge. Viel zu überlaufen und direkt an der Hauptstrasse, weshalb es sehr laut ist. Würde wir nicht nochmal buchen.
DrakensbergeRoyal Natal Mahai Camping

-28.689547, 28.945943
Vor Ort390.-3Als wir dort waren, hatte es unglaublich viele Leute. Ansonsten ein guter Campingplatz in einer schönen Kulisse.
DrakensbergeAmphitheatre Backpackers Lodge

-28.643546, 29.158685
Vor Ort190.-3Grosse Fläche für Camper sowie auch Zimmer im Hostel. Coole Bar, Restaurant, gutes Wifi und nette Leute.

* Conservation fees variieren je nach Park zwischen 178.- und 356.-/P. und Nacht. Bei mehr als 5 Nächten lohnt sich die Wild Card für ZAR 3’830.- für 2 Personen, welche für 1 Jahr in allen Nationalparks gültig ist. Diese kann man beim ersten Campingplatz beziehen oder sich im Vorfeld Nachhause senden lassen.

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