Der Grund, weshalb wir nach Vancouver in Canada geflogen sind, ist dass wir uns dort ein Auto kaufen wollten. Als Touristen ist es etwas schwieriger, ein Auto zulassen zu können. Kaufen ist kein Thema, aber es einlösen und versichern zu können ist schon schwerer in vielen Bundesstaaten in Nordamerika. Im Blog von einem Deutschen haben wir gelesen, wie er das gemacht hatte und dass es in British Columbia problemlos möglich sei. Bereits auf Hawaii haben wir immer wieder Zeit investiert, um nach Gebrauchtwagen zu suchen. Wir brauchten auch einen Moment, um herauszufinden, was wir überhaupt möchten. Luxus (RV, Motorhome mit hohem Benzinverbrauch), einen Van/Minibus oder einen Familienvan. Es war für uns klar, dass wir darin schlafen wollen, weshalb es eine gewisse Grösse brauchte. Es stellte sich auch die Frage, ob wir selber umbauen oder einen fixfertigen kaufen wollen. Luxus wäre schön gewesen, aber wir haben uns dagegen entschieden. Wir fanden es zu gross und teuer, ein Wohnmobil zu kaufen. So blieben noch die anderen beiden Varianten. Der Dodge Grand Caravan (Familienvan) gibt es zu Hauf und es wäre kein Problem gewesen, diesen zu kaufen. Allerdings bleibt nicht mehr viel Platz, wenn man ein Bett drin hat. Nach langem hin und her und Recherchen bei Online Autoangeboten, waren wir uns einig, dass es etwas grösser sein sollte. In den letzten Tagen auf Kauai haben wir Verkäufer angeschrieben und wegen Besichtigungsterminen angefragt.

In Vancouver hatten wir für 9 Nächte ein Airbnb gebucht. Endlich mal wieder ein richtiges Bett, ein eigenes Badezimmer und die eigenen vier Wände. Da wir länger dort waren, entschieden wir uns für ein kleines Studio. Es war ein Haus, wo die Gastgeber oberhalb wohnten und unser Studio war im UG (mit Fenster).

Am Mittwoch, 7. Juni 2017 landeten wir kurz vor 7.00 Uhr in Vancouver. Wir hatten einen Nachtflug und wie so häufig, nicht wirklich viel geschlafen. Am Flughafen nahmen wir unser Mietauto entgegen und los ging das Abenteuer „Autokauf“. Wir dachten, dass wir einen relativ günstigen Mietwagen gebucht hätten. Allerdings wurde es massiv teurer, denn on top kam die Versicherung sowie die Steuern. So wurde es dreimal so teuer, als angenommen.

Zur Unterhaltung schreiben wir Tag für Tag, was wir erlebt haben:

Tag 1 (Mi, 7.6.17):
Besichtigung und Probefahrt eines weissen Ford Econoline E350, Jahrgang 1995 mit rund 113’000km für CAD 9’000.- (CHF 6’400.-). Das ist ein wirklich langer Van, wo man 15 Leute transportieren kann. In dem Van war nur noch die vorderste Sitzreihe drin und die anderen bereits ausgebaut. Genau so, wie wir das wollten. Es hat einen wirklich guten Eindruck gemacht und so fragten wir die Verkäuferin, ob wir es in einer Garage zur Inspektion bringen könnten. Sie willigte ein und so konnten wir diese am nächsten Morgen durchführen.

Tag 2 (Do, 8.6.17):
Wir trafen uns zur Inspektion des Autos bei der Garage. Sie benötigten dazu 1h und teilten uns am Ende mit, dass wir ca. CAD 600.- investieren müssten. So waren wir quasi bei CAD 9’600.-. Die Verkäuferin war einverstanden, den Kaufpreis auf CAD 7’000.- zu reduzieren. Wir wollten uns dies überlegen, da es eine Menge Geld ist und wir zudem noch dasselbe Modell bei einem anderen Verkäufer ansehen wollten.
Um 13.00 Uhr trafen wir uns mit dem nächsten Verkäufer. Es war derselbe Van mit demselben Jahrgang mit 126’000km. Der Verkäufer willigte ebenfalls zur Inspektion ein, welche wir kurz darauf durchführen konnten. Der Mechaniker meinte, dass wir nur die Flüssigkeiten (Öl etc.) auffüllen bzw. ersetzen müssen und sonst sei alles in Ordnung und wir somit etwa CAD 150.- investieren müssten. Der Verkäufer wollte für das Auto CAD 5’900.- (CHF 4’250.-). Unter dem Strich war dies um einiges günstiger und sehr gut vergleichbar mit dem weissen. Wir handelten den Verkäufer auf CAD 5’000.- runter und kauften es.
Unglaublich, dass wir bereits am zweiten Tag unser Auto gefunden und gekauft hatten. Wir konnten es noch gar nicht richtig fassen, weil alles so schnell ging.

Tag 3 (Fr, 9.6.17):
Um das Auto zu zulassen, muss man mit dem Verkäufer zum Versicherungsbroker. Dort gibt der Verkäufer das Nummernschild ab und die beiden Parteien unterschreiben einen Kaufvertrag. In Canada gibt man das Nummernschild mit dem Auto ab. Der neue Inhaber kann dies aber nicht übernehmen, sondern bekommt ein neues. So fuhren wir mit unserem Auto zum Broker, wo wir alles regeln konnten. Was in Canada speziell ist, dass man für 12% des Verkaufspreises  Steuern zahlen muss, auch wenn es zwischen zwei Privatpersonen abgehandelt wird. Die Versicherung gibt einem Rabatt, wenn man nachweisen kann, dass man die letzten 8 Jahre unfallfrei gefahren ist Man kann mit dem Nachweis 40% der Versicherungsbeiträge sparen (Danke villmal, Roli!).
Nachdem wir unser Nummernschild am Auto hatten, fuhren wir zum Mechaniker, dass er gleich den Ölwechsel etc. durchführen konnte. Um 15.30 Uhr war unser Auto ready. Im Gegensatz zum weissen Ford hatte unser Auto noch vier Sitzreihen drin. Drei davon wollten wir rausnehmen, damit wir Platz fürs Bett hatten. Beim Mechaniker haben wir dies gleich erledigt, da er uns Werkzeuge angeboten hatte.
Nun ging es los! Eik mit unserem neuen Auto und ich mit dem Mietwagen hinterher. Erster Stop: Tankstelle. Wir füllten den Tank und realisierten, dass unten das Benzin rauslief. Kein freudiger Moment und wir dachten, dass wir im falschen Film seien. Als wir uns halb unterm Auto kauernd fragten, was wir nun am besten tun, kam ein älterer Herr zu uns und fragte, ob wir ein Problem hätten. Kann man wohl so sagen… Er schaute sich das an und meinte, dass im Schlauch der zum Tank führt, ein Loch sei. Deshalb ist uns das vorher auch nicht aufgefallen, weil nicht der Tank selber das Problem war. Er meinte, dass er dies reparieren könne und wir mit zu ihm Nachhause kommen könnten. Was hätte uns in dem Moment besseres passieren können, als dem netten Mann zu begegnen. So fuhren wir ihm hinterher zu seinem Haus. Den Mietwagen liessen wir an der Tankstelle stehen. Hal repariert seit über 40 Jahren Autos und hat somit auch Ahnung von älteren Modellen. Er brauchte sehr lange, um es zu reparieren, weil er es viel interessanter fand, mit uns zu reden, aber irgendwie konnten wir ihm dafür nicht böse sein. Wir waren einfach nur froh, dass wir ihn getroffen hatten. Hal konnte uns das Leck reparieren. Scheinbar hat jemand mit dem Messer ein Loch in den Schlauch geschnitten, um Benzin abzuzapfen. Sein Sohn lud uns zum Abendessen und tischte uns leckere Hamburger auf. Wir waren wirklich lange dort und konnten Hal vieles übers Auto fragen. Schlussendlich zahlten wir CAD 75.- für die Reparatur.
Nach über 4h liess er uns gehen. Er hatte einfach sooo viel zu erzählen 😉 Ich hoffte, dass das Mietauto noch bei der Tankstelle stand. Hätte ich gewusst, dass wir solange weg sind, hätte ich es mitgenommen. Es stand noch auf dem Parkplatz und wir fuhren zum Flughafen, um dieses abzugeben. Dieses brauchten wir nun ja nicht mehr und so konnten wir die restlichen Miettage sparen..

Tag 4 (Sa, 10.6.17):
Unser Van roch etwas muffig, so dass am Samstag die grosse Autoreinigung auf dem Programm stand. Davor wollten wir noch kurz ins Home Depot (Baumarkt), um ein paar Ideen für unser Bett zu holen. Voller Freude stiegen wir ins Auto, doch die Freude dauerte nicht lange an. Er sprang nicht an. Oh je, was haben wir uns nur gekauft… Unser Gastgeber half uns bei der Überbrückung. So haben wir uns das nicht vorgestellt 🙁 Anstelle von Home Depot fuhren wir zum Canadian Tire (Autoersatzteile), um mindestens mal ein Überbrückungskabel zu kaufen. Des Weiteren wollten wir eine Zweitbatterie, die multifunktional ist (Starthilfe, USB-Anschluss etc.).
Nach dem Mittag war es an der Zeit, den Van zu reinigen. Die Sitzreihen nahmen wir raus und stellten sie in den Garten des Airbnbs. Es war bitternötig, das Auto zu reinigen und es war teils sehr ekelhaft, wie schmutzig es war.
Bei einer Autowaschanlage saugten wir noch den letzten Dreck weg und Eik entdeckte einen Kleber in der Türe. Wir waren nicht sicher, ob wir die Zahl richtig entziffern konnten, aber wir befürchteten es. Es stand etwas mit 164’825km. Gekauft haben wir es mit 126’000km?! Unser Gefühl wurde richtig mies. Klar haben wir es hinterfragt, wie ein 22-jähriges Auto so wenig Kilometer haben kann, aber möglich ist es ja. Hat uns der Verkäufer so übers Ohr gehauen? Hal sagte uns noch, dass es eine Straftat sei, die Kilometer zurückzuschrauben und dass dies die Versicherung eigentlich im Auge habe. Ja, die Freude war nicht mehr so gross und wir waren wirklich misstrauisch. Was kommt noch alles?
Dennoch motivierten wir uns, im Home Depot nach Holz für unser Bett zu schauen. Wir hatten auch schon ein paar Ideen, wie wir es bauen könnten. Trotzdem waren wir nicht mehr in Stimmung, alles an dem Tag zu erledigen, zumal es auch schon 19.00 Uhr war. So fuhren wir wieder heim und tranken zwei, drei Bierchen…

Tag 5 (So, 11.6.17):
Ein Erfolgserlebnis am Mittag als wir das Auto problemlos starten konnten.
Um das Auto nochmal genauer anzuschauen, fuhren wir nochmal zu Hal (der ältere Herr von zuvor). Es kam anders als gedacht. Er sammelt viel Schrott und räumt Häuser. Das Zeug stapelt er bei sich Zuhause. Er wollte uns noch so einiges andrehen, was wir dankend ablehnten. Vieles war verrostet und mega alt. Eine schöne Werkzeugkiste fand er noch. Die wollten wir haben, allerdings mit einem Fach weniger. Hal holte den Bolzenbrenner raus und wollte dieses eine Metall damit rauslösen. Allerdings bemerkte er, dass es kein Metall war und setzte die ganze Kiste in Brand. Wir mussten ihm Wasser holen, um die Kiste zu löschen. Allerernstes meinte er, dass wir die Kiste trotzdem noch nehmen. Wir müssten nur das verbrennte rauslösen und sie neu anmalen. Ok, nein danke. Schlussendlich waren wir 6h dort und am Auto hat er immerhin das Vorder- und Ersatzrad gewechselt. Der Tag war gelaufen…

Tag 6 (Mo, 12.6.17):
Was sollen wir sagen, am vierten Tag nach dem Autokauf sprang das Auto wieder nicht an. Wir konnten es selber überbrücken, da wir ein Battery Powerpack gekauft hatten. Eigentlich gedacht, um unsere technischen Geräte wie Notebook, Akkus etc. zu laden, aber auch super für eine Starthilfe. Einmal mehr wollten wir zu Home Depot, aber wir fuhren zuvor zu einer Garage und fragten nach Rat. Sie wechselten einen Switch bei der Bremse aus und meinten, dass es das gewesen sein könnte. Wir werden sehen…

Tatsächlich schafften wir es in den Home Depot an diesem Nachmittag, wo wir das Holz für unser Bettgestell kauften. Es dauerte nicht lange und das Gestell stand stabil und sogar von der Grösse her perfekt im Auto. Wir waren stolz, da wir sowas noch nie gemacht hatten und man im Van noch Radkästen etc. hat, die einem in den Weg kommen.

Von Vancouver hatten wir bis anhin hauptsächlich Garagen und Läden gesehen. Nun war es an der Zeit für etwas Sightseeing.
Auf dem Nachhauseweg fuhren wir zur Tankstelle, um zu tanken. Leider tropfte wieder Benzin aus der Leitung. Zwar nicht so viel, wie beim ersten Mal, dennoch hat es Hal wohl nicht ganz reparieren können 🙁

Tag 7 (Di, 13.6.17):
Voller Tatendrang standen wir auf und waren sehr froh, als „Rusty“ (so nennen wir unseren Van) auf Anhieb angesprungen ist. Wir haben noch ein paar Dinge eingekauft (Bettzeug, Geschirr etc.), welche wir für die kommenden Wochen/Monate brauchen werden. Ah ja, wir haben im Van einen Radio mit Kassetteneinschub. In der heutigen Zeit kann man sogar mit einer Kassette Musik vom Handy hören.

Rusty sprang zwar auf Anhieb an, dennoch waren wir noch etwas verunsichert, wie wir mit ihm umgehen sollen. Somit brachten wir ihn zu Canadian Tire und liessen eine komplette und vertiefte Inspektion durchführen. Wir hatten etwas Angst vor dem Ergebnis, aber gleichzeitig wussten wir so, woran wir waren. Nach 1h durften wir wieder zu ihm und es ging ihm um einiges besser als wir befürchtet hatten. Klar, im Report steht häufig „rusty“ (Rost), weshalb wir ihn ja auch so getauft haben. Nach 22 Jahren darf ein Van auch etwas Rost haben. Sie empfahlen uns zwei Dinge zu reparieren und dann sollte es eine Weile halten. Rusty ist uns doch schon etwas ans Herz gewachsen, weshalb wir dieses Geld gerne in ihn investierten.
Bei Ikea, Walmart und einem One Dollar-Shop liessen wir noch mächtig Geld fliessen, damit wir Rusty schön einrichten können.

Tag 8 (Mi, 14.6.17):
An diesem Tag passierte zur Abwechslung mal nicht allzu spannendes mit Rusty. Wir haben einiges an der Innenausgestaltung gemacht (Vorhänge aufgehängt, Tisch eingebaut etc.). Da wir am Freitag Vancouver verliessen, war es an der Zeit, den Van so wohnlich wie möglich zu gestalten, denn schliesslich ist es unser Zuhause für viele lange Tage.

Tag 9 (Do, 15.6.17):
Wir holten am Morgen unseren Nationalparkpass für Canada im Visitor Center ab. Dieser ist im 2017 kostenlos, da sie 150-jähriges Jubiläum feiern. Es regnete den ganzen Tag, weshalb es leider nicht der Tag für Sightseeing war. So hatten dafür Zeit für den letzten Feinschliff von Rusty. Wir gönnten ihm auch noch eine neue Autobatterie, dass der alte Herr nicht so Mühe hat mit anspringen und wir nicht fast täglich überbrücken müssen 😉

Es war Zeit die Kisten und Taschen zu packen.

Tag 10 (Fr, 16.6.17):
Zeit, Vancouver goodbye zu sagen und unseren Roadtrip durch USA und Canada zu starten. Die amerikanische Grenze liegt nur 52km von Vancouver entfernt. Auf dem Weg dorthin kauften wir bei einer Privatperson noch einen Campingtisch für CAD 15.-.
Für USA haben wir ein 6-Monatesvisum und in Hawaii konnten wir mit diesem problemlos einreisen. Wir dachten somit, dass es nun auch wieder so einfach wird. Der Grenzbeamte war allerdings nicht so entspannt. Er fragte uns, wo wir wohnen und wann wir zurückkehren werden. Als wir darauf sagten, dass wir es nicht wissen (was ja stimmt), fand er das alles andere als amüsant. Wir wiesen ihn darauf hin, dass wir das Visum hätten. Daraufhin meinte er, dass er in der Position wäre, dieses zu annullieren. Mein Puls erhöhte sich… Als wir ihm versicherten, dass wir in 6 Wochen wieder in Canada seien, liess er uns in das gelobte Land. Ufff! Ganz ehrlich, ich bereise USA wirklich sehr gerne, aber wie sich die Beamten immer ihre Macht ausspielen, finde ich abartig.

Wir übernachteten auf einem Rastplatz und schliefen beide super in unserem neuen Zuhause.

Tag 11 (Sa, 17.6.17):
Rusty machte uns inzwischen grosse Freude. Die neue Batterie bekommt ihm gut und er schnurrt wie ein Kätzchen. Das erste Mal traute ich mich auch ans Steuer. Bis anhin hatte ich immer recht Respekt mit dieser grossen Karre rumzufahren. Es ging problemlos den Van zu fahren und es machte mir sogar richtig Spass. Diese Nacht verbrachten wir auf dem Parkplatz des Safeways (Supermarkt) in Astoria. Dort konnten wir die Toiletten benutzen und sie haben bis morgens um 1.00 Uhr geöffnet.

Tag 12 – Tag 19 (So, 18.6.17 – So, 25.6.17):
Was uns im Van noch fehlte, war ein Kühlschrank und eine Dusche. In Portland machten wir uns auf die Suche und wurden fündig. Ab sofort gab es kalte Getränke 🙂 Portland ist auch nett für einen kurzen Halt, super für Shopping da man keine Sales Tax zahlt und vor allem für die Aussicht auf den schneebedeckten Mount Hood im Hintergrund. Eine wunderbare Kulisse.

In den darauffolgenden Tagen haben wir jeden 3. Tag auf einem Campingplatz übernachtet und ansonsten auf irgendwelchen Parkplätzen. Meistens vor dem Walmart, was bis auf Denver erlaubt ist.

In dem Örtchen Twin Falls kann man die Shoshone Falls bestaunen. Es hat mich etwas an den Rheinfall erinnert, welcher mir auch super gut gefällt. Jedoch ist der Shoshone Fall 15mal höher.
Absolut zu empfehlen ist die Antelope Island in der Nähe von Ogden. Das ist ein State Park mit Campingplätzen an einem riesigen Salzwassersee (Great seasalt lake). Nebst der eindrücklichen Landschaft leben dort auch Bisons in der freien Natur. Wirklich eine einmalige Sache, die man nicht auslassen sollte. Man muss einfach unbedingt ein Insektenschutzmittel dabei haben.

In den vergangenen Jahren war ich häufig in Amerika in den Ferien. Es war mir aber nicht bewusst, dass in jeder Hauptstadt des Bundesstaates ein Kapitol steht. Wir haben in 8 Tagen 5 Bundesstaaten durchreist und dabei 3 Kapitole besichtigt. Man kann reingehen, diese anschauen und das ganz ohne Sicherheitskontrolle. Das hat uns bei diesem Land doch sehr überrascht.

Ja, man könnte den Eindruck haben, dass wir von Vancouver nach Denver durchgehetzt sind und dieser Eindruck täuscht definitiv nicht. Allerdings haben wir versucht, möglichst viele Sehenswürdigkeiten abzuklappern und dennoch pro Tag weite Strecken zu fahren. Wir hatten am Montag Morgen, 26. Juni 2017 um 10.00 Uhr eine Verabredung, bei welcher wir Eik’s Sohn in Empfang genommen haben. Er wird uns für knapp 3 Wochen auf unserem Roadtrip durch USA begleiten, worüber wir uns sehr freuen 🙂

„Rusty“ hat uns glücklicherweise keine weiteren Probleme gemacht und wir haben riesen Spass in unserem Zuhause. Es ist das optimale Reisegefährt für unser Vorhaben.

  1. Vielen Dank Ihr beiden für diesen tollen Bericht und Eure langsam wachsende Liebe zu Rusty….möge er Euch auf Eurer Reise ein treuer und sicherer Begleiter sein. Bin schon auf weitere Rusty-Storys gespannt ;).

  2. Hoi zäme, immer wieder schön von euch zu lesen und man bekommt gleich Reisefieber. Tolle Story und ich hoffe ihr habt weiterhin soviel Spass und das euch das Glück auch weiterhin zur Seite steht.

    1. Hallo Bruno, auch schön von dir zu lesen und vielen Dank. Unser Reisefieber ist inzwischen ein Virus, welchen wir einfach nicht loswerden können 😉 Achtung, grosse Ansteckungsgefahr! Lg Moni

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