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Von Medan (Indonesien – Insel Sumatra) flogen wir 40 Minuten nach Penang (Malaysia). Wir waren nun in einer Region mit guter Infrastruktur und es fühlte sich richtig luxuriös an nach der Zeit in Indonesien.

Wir erkundeten Georgetown mit den vielen schmalen Strassen und den unzähligen Streetarts an den Hausmauern. Auch im Dunkeln durch die Strassen zu streifen lohnt sich. Es gibt das eine oder andere sehr schöne historische Gebäude.

Mit einem Mietroller düsten wir über die Insel und machten unter anderem einen Halt beim Kek-Lok-Si Tempel. Es ist eine chinesisch-buddhistische Kultstätte, die grösste seiner Art in ganz Südostasien und er gilt als grösster buddhistischer Tempel in Malaysia. Die Errichtung des Tempels war 1890. Nebst dem, dass es eine sehr schöne Tempelanlage ist, hat man einen super Weitblick von oben.

Unsere Zeit in Penang endete nach 8 Nächten und es ging weiter per Flugzeug auf die malaysische Insel Langkawi (Flugzeit: 35 Minuten). Die ersten fünf Nächte verbrachten wir am touristischen Cenang Beach. Ein sehr langer und breiter Sandstrand. Wir hatten schon lange nicht mehr so viele Leute an einem Strand gesehen und vor allem tummelten sich die meisten zum Sonnenuntergang rum.

Nebst dem, dass wir die Insel erkundeten, besuchten wir Jeff von „Wooff Langkawi„. Ein Mann, der sein ganzes Leben der Hunde- und Katzenrettung verschreibt und dies mit voller Hingabe tut. Er rettet die verletzten Tiere von der Strasse und pflegt sie gesund. Sein oberstes Ziel: den Hunden ein neues Zuhause beschaffen zu können, was ihm auch immer wieder gelingt. Viele Europäer adoptieren seine Hunde.
Wir wurden stürmisch und mit lautem Gebell begrüsst und die meisten liessen sich streicheln und suchten unsere Nähe. Es war beeindruckend, wie so viele Hunde (160!) so friedlich miteinander umgehen können.
Als wir dort waren, bereitete sich Jeff auf den Umzug in ein neues Zuhause mit den Hunden vor. Ihm wurde der Mietvertrag gekündigt und es war für ihn nicht ganz einfach, eine neue Bleibe zu finden. Er bot uns an, das neue Zuhause am späteren Nachmittag anzuschauen, wenn er vor Ort sei und wir nahmen dankend an.
Voller Stolz zeigte er uns, was er und freiwillige Helfer geschaffen haben und sie bald bereit für den Umzug seien.
Volunteering ist möglich und können wir empfehlen, auch wenn wir nur für einen kurzen Besuch vor Ort waren. Ab und zu adoptieren Volontäre nach ihrem Einsatz einen Hund.
Jeff kann dies nur mit Spenden und freiwilligen Helfern am Leben erhalten und wir sind überzeugt, dass die Tiere bei ihm in guten Händen sind.
Kleiner Hinweis: man ist nach dem Besuch recht schmutzig, weshalb man nicht seine Lieblingsklamotten anziehen sollte 😉

Für 4 Nächte hatten wir eine Unterkunft im Norden gebucht (Nähe Ruh Beach), um den Inselteil zu erkunden. Der Norden soll ruhiger und weniger touristisch sein, was wir bestätigen können. Der schönste Strand liegt beim Four Seasons Hotel, wo man nur direkt am Strand spazieren darf (ausserhalb Hotelgelände), was super ist.
Wir mieteten einen Roller und düsten ein bisschen durch die Gegend (das Benzin kostete übrigens CHF 0.40/Liter).

Den Abschluss auf Langkawi machten wir am Cenang Beach, bevor wir weiter in die Metropole Kuala Lumpur flogen.

Ohne Erwartungen gingen wir dorthin und wir müssen zugeben, dass uns Kuala Lumpur echt gut gefallen hat. In der Umgebung kann man sich das eine oder andere anschauen (Batu Caves, Botanischer Garten etc.).
In der Dunkelheit lohnt sich der Besuch im KLCC Park, um die beeindruckenden Petronas Towers zu bestaunen.

Wer mal wieder Lust auf Kino hat, sollte sich das in KL nicht entgehen lassen. Das Kinoticket kostet gerade mal CHF 2.80. Auch mit dem Grab rumzudüsen, ist sehr günstig. Uns hat Kuala Lumpur super gefallen und es war ein schöner Abschied von Malaysia.

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