Am Samstag, 9. Februar 2019 flogen wir von Mandalay in Myanmar via Bangkok nach Krabi (Thailand). Da wir erst abends landeten, übernachteten wir in der Nähe des Flughafens und der Busstation, da wir am nächsten Tag gleich weiter nach Koh Lanta fahren wollten.

In Koh Lanta waren wir bereits auf unserer Reise an Weihnachten 2016. Wie damals buchten wir uns wieder einen Bungalow bei Pitt. In den zwei Jahren hat es sich recht verändert. Dort wo am Strassenrand noch einfache Fruchtstände waren, gibt es nun viele neue Restaurants, Reiseanbieter und Läden. Der Charme ging etwas verloren von dem einfachen Inselleben. Auch die Hauptstrasse wurde gerade neu asphaltiert. Unser Bungalow war einfach, aber gemütlich. Zu jedem Bungalow oder Zimmer ist ein Roller inklusive, was natürlich ideal ist, wenn man die Insel erkundigen möchte. Wie schon damals gingen wir an unseren Lieblingsstrand „Bamboo Beach“. Wir waren gespannt, wie und ob dieser sich verändert hat. Und ja, er hatte sich verändert. Leider nicht zum positiven. Wo früher noch Affen in den angrenzenden Bäumen rumturnten und den Touristen das Essen klauten, war kein Affe mehr zu sehen. Ein einziger war beim Parkplatz, aber sonst nirgendwo. Zudem lag sehr viel Abfall am Strand bzw. dort wo die Bäume an den Sandstrand grenzen. Sehr schade, was die Menschen für Spuren hinterlassen…


Nach drei Nächten verliessen wir Koh Lanta, denn wir wollten noch andere Inseln entdecken. Es ist so einfach in Thailand zu reisen und die Preise sind ebenfalls fair. Unser erster Stop war auf der Insel Koh Mook, wo wir drei Nächte verbrachten. Bei unserer Anfahrt mit dem Boot sah es mega idyllisch aus. Ein langer Sandstrand mit türkisblauem Wasser und einer schönen Unterkunft mit Bungalows. Genau so etwas haben wir erwartet. Als wir mit unseren Rucksäcken zur Unterkunft liefen, fühlte es sich allerdings nicht sehr paradiesisch an. Es war ein schmaler Weg zwischen den Häusern der Einheimischen, welche teils eher ärmlich lebten. Auch hier trafen wir auf viel Abfall, der herumlag. Von unserem gebuchten Bungalow waren wir jedoch positiv überrascht und wir hatten sogar Meersicht. Die Insel ist gegensätzlich, denn zum einen hat es teils teure Unterkünfte für die Touris und zum anderen sieht man wie die Einheimischen hausen, sofern man die Unterkunft verlässt und die Insel erkundet. Der schönste Strand auf Koh Mook ist wohl der Charly Beach. Man kann dort ein Kanu ausleihen und zum Beispiel zum Emerald Cave paddeln. Wir waren schon mal mit einer Tour bei diesem Cave und um dahinzukommen muss man zuerst durch eine dunkle Höhle schwimmen. Man sieht nichts, ausser man hat eine wasserfeste Taschenlampe dabei, was wir nicht hatten. Absolut nicht meine Lieblingsbeschäftigung, wenn ich nichts sehe. So blieb ich im Kanu und Eik schwamm alleine durch die Höhle. Am Ende der Höhle befindet sich eine Piratenhochburg, wo früher die Piraten ihre Schätze vergraben hatten. Definitiv ein absolut schöner Ort und Schaufel nicht vergessen, wenn man nach den Schätzen puddeln möchte 😉


Von Koh Mook ging es weiter nach Koh Ngai. Eine kleine Insel, wo nur ein paar wenige Einheimische wohnen bzw. arbeiten und es auch nicht so viele Unterkünfte gibt. Der lange, weisse Strand ist mega schön und lädt zu einem Strandspaziergang ein. Wir entschieden uns, dort in einem Zelt zu schlafen, was eine relativ günstige Variante ist mit CHF 32.-/Nacht. Es war gross und hatte zwei Matratzen am Boden. Absolut ausreichender Luxus für uns 🙂 Ein Franzose gab uns den Hinweis, dass man beim Cliff Koh Ngai Cliff Beach Resort ins Restaurant und den Pool gehen kann, auch wenn man dort nicht Gast ist. Wir schlenderten zu dem Hotel und erklommen die Treppen. Der Pool liegt nämlich recht weit oben, was einem eine super schöne Aussicht beschert. Wer mehr für eine Übernachtung zahlen möchte, ist dort definitiv am richtigen Ort. Das Zimmer ist ab CHF 85.-/Nacht zu haben, was es in unseren Augen wert ist. Nach einem Drink verabschiedeten wir uns von der „mehrbesseren“ Welt 😉


Nachdem wir die paar Tage auf dem Inselparadies genossen haben, ging es mit dem Schiff zurück nach Koh Lanta. Dort mussten wir den Hafen wechseln, da wir weiter mit dem Schiff nach Ao Nang fahren wollten. Der Transport war inklusive, weshalb wir lediglich in einen Minibus umsteigen mussten, um zum anderen Hafen zu gelangen. Wir haben gerade ein paar Leute aussteigen lassen, als im nächsten Augenblick zwei Motorroller ineinander prallten. Obwohl wir nur etwa 20m entfernt hinten im Bus sassen, sahen wir nicht genau wie es passierte. Vermutlich auch besser, denn alle drei waren verletzt und mussten ärztlich versorgt werden. Es war schön zu sehen, dass gleich unzählige Helfer herbeieilten und die Verunfallten versorgten. Glücklicherweise hatte es dort auch gleich eine Emergency Station. In Sekunden kann es das Leben verändern, deshalb geniesst es und seid dankbar, dass ihr meist am Morgen gesund aufwacht und am Abend gesund einschlafen könnt.

Den letzten Abend in Thailand verbrachten wir am Ao Nang Beach, bevor wir am Dienstag, 19. Februar 2019 von Krabi via Kuala Lumpur nach Cebu (Philippinen) flogen.


Highlights: sehr einfaches und sicheres Reisen, wunderschöner Strände, leckeres Essen

Lowlights: nichts

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